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In 15 Sekunden ins fremde Heim

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche steigt seit einigen Jahren kontinuierlich. Im vergangenen Jahr wurden rund ein Drittel mehr Einbrüche gemeldet als noch vor fünf Jahren. Die Täter machen sich dabei häufig mangelnde Sicherheitstechnik zunutze.

Sommer- und Herbstferien sind Urlaubszeit. Viele Deutsche genießen die freien Tage in der Ferne, Haus oder Wohnung stehen dann leer. Einbrecher haben in dieser Zeit Hochkonjunktur. Die Zahl der Einbrüche stieg im vergangenen Jahr auf rund 160.000 an – das sind etwa 33 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Das zeigt der Einbruch-Report 2016 der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).
Nur 15 Sekunden reichen einem Einbrecher durchschnittlich, um in ein Haus oder eine Wohnung einzudringen. Die Täter nutzen typische Schwachstellen. So ist zum Beispiel die in Fenstern und Türen verbaute Sicherheitstechnik häufig veraltet: Zylinderschlösser an Haustüren und einfache Rollzapfenverschlüsse an Fenstern sind für Täter kein Hindernis.

Der materielle Schaden, der den Haus- oder Wohnungsbewohnern entsteht, ist enorm. Im Schnitt beträgt er 3.250 Euro pro Einbruch. Ein einfaches Sicherheitspaket inklusive einbruchhemmender Wohnungstür und Fenster gibt es hingegen je nach Größe des Hauses für zusätzliche 1.500 und 2.500 Euro zur Standardausstattung. Ein Großteil der Schäden könnte vermieden werden, wenn Haus- und Wohnungseigentümer ihre veraltete Sicherheitstechnik aufrüsten und modernisieren.
Wer neu baut oder sein Haus ohnehin auf Vordermann bringt, sollte die Kosten für moderne Sicherheitstechnik von vornherein in die Gesamtfinanzierung einplanen. Momentan sind die Zinsen so günstig wie nie zuvor und die Investition lohnt sich. Laut Kriminalstatistik der Polizei scheitern knapp 40 Prozent aller Einbrüche dank vorhandener Sicherung.

> Service: Keine Chance für Einbrecher

Tipp: Staatliche Förderung von Einbruchschutz
Das Bundesbauministerium (BMUB) unterstützt im Rahmen von Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Investitionen zum Einbruchschutz. Private Eigentümer und Mieter können bis 2017 Zuschüsse beantragen:

  • Je nach Höhe der Investitionskosten reichen die Zuschüsse von mindestens 200 Euro bis maximal 1.500 Euro.
  • Die Förderung beinhaltet unter anderem den Einbau von Alarm- und Gegensprechanlagen, sowie die Nachrüstung einbruchhemmender Türen und Fenster
  • Wer zusätzlich Barriere reduzierende Maßnahmen umsetzt, erhält einen erhöhten Zuschuss von maximal 6.250 Euro.
  • Der Mindestinvestitionsbetrag für alle Maßnahmen liegt bei 2.000 Euro.
  • Um die Voraussetzung für eine Förderung zu erfüllen, müssen die Maßnahmen von einem Fachunternehmen des Handwerks durchgeführt werden
29.09.2016 12:20 Alter: 180 Tage