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Thomas Radermacher wird neuer TSD-Präsident

Wahlen zum Präsidium des Bundesverbandes Tischler Schreiner Deutschland in Berlin

Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Tischler Schreiner Deutschland haben die Delegierten am 30. November 2018 in Berlin Thomas Radermacher zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Radermacher folgt auf Konrad Steininger, der nach 15 Jahren im Präsidium – zunächst als Vize-Präsident und seit 2010 als Präsident – nicht mehr zur Wahl angetreten war.

Neben Errungenschaften wie der Branchenmarke Tischler Schreiner Deutschland, der TSD-Nachwuchskampagne, dem Auf- und Ausbau der fundierten TSD-Fachliteratur-Reihe sowie der Umsetzung verbändeübergreifender digitaler Serviceleistungen möchte Thomas Radermacher insbesondere die Bereiche Technik und Normung, die politische Vernetzung und die finanzielle Ausstattung weiter ausbauen.

Sichtbarkeit erhöhen
Der 57-jährige Tischlermeister und öffentlich bestellte Sachverständige aus Meckenheim für sein Handwerk: „Mein Beruf ist meine Leidenschaft“, betonte er in Berlin. Auch deshalb schätzt er die Arbeit seines Vorgängers und sieht den Bundesinnungsverband sehr gut aufgestellt. Kontinuität bedeutet für Radermacher aber auch kontinuierliche Weiterentwicklung: „Die Sichtbarkeit unserer Organisation nach innen und außen weiter zu erhöhen“ und Kompetenzen zu bündeln, seien dabei zwei wichtige Ziele für die kommende Amtszeit.

ZDH-Präsident gratuliert persönlich
Neben Thomas Radermacher wählten die Delegierten Heino Fischer (Schleswig-Holstein) und Stefan Zock (Rheinland-Pfalz) zu ihren neuen Vizepräsidenten. Außerdem wurden Karl-Friedrich Hodapp (Saarland), Wolfgang Pflücke (Baden-Württemberg), Mario Schmidt (Mecklenburg-Vorpommern) und Matthias Winter (Niedersachsen/Bremen) ins Präsidium gewählt. Mit einem persönlichen Grußwort schloss sich auch ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer den Glückwünschen sowie den fünf Dankesreden für die ausgeschiedenen
Präsidiumsmitglieder an und bekräftigte den Stellenwert und die Bedeutung der Innungsorganisation des Tischler- und Schreinerhandwerks als wichtigen Mitstreiter für die Interessen des deutschen Handwerks.

Um die Belange der Branche ging es in den anschließenden Sachdiskussionen. Dabei positionierte sich Tischler Schreiner Deutschland unter anderem nachdrücklich zur Mindestausbildungsvergütung und zur Reform des Berufsbildungsgesetzes. Die Mindestausbildungsvergütung lehnt die Branchenvertretung als nicht zu akzeptierenden Eingriff in die Tarifautonomie ab. Bei der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes setzt sich Tischler Schreiner Deutschland gegen die Abwertung des Meisterbegriffs durch akademische Wortspiele zur Wehr. Im Klartext: „Der Begriff ‚Berufsbachelor‘
könnte den Meistertitel im Sinne von Vergleichbarkeit und akademischer
Entsprechung ergänzen, aber sicherlich nicht ersetzen oder 
verdrängen“, wird TSD-Präsident Thomas Radermacher deutlich.


Im Bild:
ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer (2.v.r.) gratulierte dem neu gewählten TSD-Präsidium (v.l.): Matthias Winter, Stefan Zock, Wolfgang Pflücke, Thomas Radermacher, Karl-Friedrich Hodapp, Heino Fischer und Mario Schmidt.

05.12.2018 10:05 Alter: 14 Tage