Fragen und Antworten zur Durchführung von Seminaren und Tagungen


Dank bundesweit niedriger Inzidenzzahlen und der steigenden Zahl von immunisierten Personen können der Fachverband des Tischlerhandwerks NRW und die TSG Technologie und Service GmbH seit Juni 2021 wieder Seminare und Tagungen in Präsenz durchführen. Voraussetzung ist die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte sowie aller aktuellen Bestimmungen zum Infektionsschutz. Die Anforderungen werden insbesondere durch die jeweils gültige Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes NRW bestimmt. Da diese fortwährend Änderungen unterliegt, informieren wir Sie hier immer aktuell über die neuesten Rahmenbedingungen.

Stand: 20. August 2021

Der Zugang zu allen Veranstaltungen (Seminare, Workshops, Tagungen u.ä.) ist ausschließlich Personen vorbehalten, die immunisiert (vollständig geimpft und/oder genesen) oder negativ getestet sind.

Die Negativtestung ist durch Vorlage der Bescheinigung einer zugelassenen Teststelle über einen negativen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test nachzuweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Sollte dieser nicht vorliegen, stellt der Veranstalter vor Ort Testkits zur Verfügung, um einen beaufsichtigten Selbsttest durchzuführen. Über einen durchgeführten Selbsttest wird keine Bescheinigung ausgestellt.

Vollständig geimpfte und/oder genesene Personen weisen ihre Immunisierung nach durch

  1. Vorlage einer Bescheinigung über eine Corona-Impfung, die vor mindestens 14 Tagen vollständig abgeschlossen wurde, oder
  2. Vorlage einer Bescheinigung über einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt (= überstandene Covid-19 Infektion), oder
  3. Vorlage einer Bescheinigung eines positiven PCR-Tests nach Nummer 2 in Verbindung mit einem Nachweis einer mindestens 14 Tage zurückliegenden Corona-Impfung.

Die Nachweise können in Papierform oder als digitales Zertifikat (hinterlegt z. B. in der Corona-Warn-App, der CovPass-App oder der Luca-App) erfolgen. Sie werden bei Zutritt zur Veranstaltung kontrolliert; ein amtliches Ausweispapier ist mitzuführen und ggf. vorzuzeigen.
Testergebnisse bzw. Immunisierungen werden in einem Kontaktnachverfolgungsbogen vermerkt und nach vier Wochen vernichtet.

Ein regelmäßiges Lüften der Seminar-/Tagungsräume – möglichst ein Stoßlüften/Querlüften bei weit geöffnetem Fenster – wird generell zur Verbesserung der Luftqualität durchgeführt. Dies muss unter Berücksichtigung möglicher Unfallgefahren erfolgen. Möglich ist z. B. ein Lüften in den regelmäßigen Pausen. Verantwortlich dafür sind die Referentinnen und Referenten bzw. die Seminar-/Tagungsleitung. Ein Luftaustausch muss erfolgen. Die dafür benötigte Zeit ist abhängig von den räumlichen Gegebenheiten, z. B. von der Möglichkeit zur Querlüftung. Werden die Räume fremdbelüftet (Klimaanlage etc.), so ist von einem ausreichenden Luftwechsel auszugehen und es sind keine weiteren Maßnahmen zu treffen.

Im Eingangsbereich, in Seminar-/Tagungsräumen sowie in Sanitärräumen steht Desinfektionsmittel zur erweiterten Handhygiene zur Verfügung.

Die Seminar-/Tagungsräume sowie die Flächen, mit denen Teilnehmende typischerweise in Kontakt kommen können, werden unter Verwendung geeigneter Desinfektionsmittel regelmäßig gereinigt.

Bei allen Veranstaltungen sind die bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen zu beachten. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, alle Referenten und Teilnehmenden sind in allen Räumen an die Einhaltung dieser Regelungen gebunden. Über diese wird durch Aushänge und/oder ausliegende Hinweisblätter informiert.

Weil der Zugang zu den Veranstaltungen ausschließlich immunisierten oder getesteten Personen vorbehalten ist, kann auf die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen zwei Personen während der Veranstaltung verzichtet werden. Dies gilt auch in den Seminar-/Tagungsräumen zwischen den einzelnen Tisch-/Sitzplätzen. Allerdings bitten wir Teilnehmende um gegenseitige Rücksichtnahme und Distanz, um das Infektionsrisiko zusätzlich zu minimieren. Für die Dauer der Veranstaltung darf der eingenommene Tisch-/Sitzplatz nur von ein und derselben Person genutzt werden.

In geschlossenen Räumen am Veranstaltungsort ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (Maske) zu tragen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht sicher eingehalten werden kann. Weitere Details dazu unter: „Muss während der Veranstaltung eine Mund-Nasen-Bedeckung (Maske) getragen werden?"

Das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) oder einer höherwertigen Maske (Atemschutzmaske FFP2) ist in Fluren, Treppenhäusern, Aufzügen und Sanitärräumen verpflichtend. Sollte in einem Bereich die Gefahr bestehen, dass es zu einer „Gruppenbildung“ kommt, ist mit dem entsprechenden Abstand zu warten. Die medizinische Maske (OP-Maske oder höherwertig) muss durchgehend enganliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden.

Am Tisch-/Sitzplatz können Seminar-/Tagungsteilnehmende die Maske ablegen. Referentinnen und Referenten sind während der Vortragstätigkeit von der Maskenpflicht ausgenommen. Für Teilnehmende ohne eigene Mund-Nasen-Bedeckung sind Schutzmasken für den Einmalgebrauch vorhanden.

Von der Maskenpflicht befreit sind Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist. Die Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose) sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält. Wir bitten darum, uns dazu bereits vor der Anmeldung bzw. bis spätestens zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn zu kontaktieren.

Eine besondere namentliche Registrierung zur Kontakt-Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt ist nicht mehr erforderlich. Es werden lediglich die üblichen schriftlichen Teilnahmelisten geführt, die wir wie sonst auch zur kaufmännischen und organisatorischen Abwicklung von Veranstaltungen benötigen.

Die Versorgung mit Speisen und Getränken ist am Veranstaltungsort so organisiert, dass kein Kontakt mit von anderen Teilnehmenden genutztem Geschirr, Besteck oder Behältnissen erfolgt. Für die Einnahme von Mahlzeiten werden die jeweils aktuell gültigen Vorgaben der Corona-Schutzverordnung NRW zur Gastronomie eingehalten.
Zu Beginn der Veranstaltung wird die Seminar-/Tagungsleitung die wichtigsten Punkte dazu erläutern und auf die örtlichen Gegebenheiten eingehen.

Von der Mitwirkung an Präsenzveranstaltungen sind Personen ausgeschlossen, bei denen eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion vorliegt oder die einer Quarantänemaßnahme unterliegen. Außerdem wird eine Teilnahme verwehrt, wenn Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Atembeschwerden, Geruchs- und Geschmacksverlust vorliegen. Sollten Personen während der Veranstaltung für eine Infektion mit SARS-CoV-2 typische Symptome entwickeln, haben sie umgehend die Veranstaltung bzw. den Veranstaltungsort zu verlassen. Außerdem ist der Veranstalter zu informieren.

Personen mit Vorerkrankungen oder Zugehörigkeit zu anderen Risikogruppen werden gebeten, ggf. Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin zu nehmen. Die Verantwortung dafür liegt bei jedem selbst. Die Entscheidung über die letztendliche Teilnahme an der Veranstaltung liegt ebenfalls in der Verantwortung der Teilnehmenden.

Ausnahmen von den Maßnahmen und Verhaltensregeln für Präsenzveranstaltungen sind nur für den Fall einer ärztlich attestierten Befreiung von der Maskenpflicht möglich. Die Verweigerung des sachgerechten Tragens einer mindestens medizinischen Maske (Ausnahme bei Befreiung) oder der Vorgaben zum Nachweis einer Immunisierung oder Testung führt, unter in Rechnungstellung der vollen Kosten, zum sofortigen Ausschluss von der Veranstaltung.

Wir bitten in dieser besonderen Situation um Verständnis.
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünschen wir, dass sie gesund und gut durch diese Zeit kommen!